Kategorie: Pädagogik
Erstellt von: Helmut

Wie Pädagogik verloren ging


Die Menschen unseres Kulturkreises scheinen sich darin einig, dass in der Erziehung geistige Werte unabdingbar sind. Und obwohl die meisten Menschen dieser Aussage gerne zustimmen, gerät man leicht in heftige Diskussionen, wenn es um die Frage geht, worin denn solche geistige Werte bestehen sollten. Auch die Frage, was geistige Werte seien, findet kaum breite Einigkeit.
Wenn geistige Werte in der Erziehung eine tragende Rollen spielen, kann dann Pädagogik ohne sie auskommen? Ich denke nicht, wenn man aber Textbücher der modernen "Erziehungswissenschaften" untersucht, findet man wenig Erwähnung geistiger Werte.
Warum? Nun, ich würde sagen: Weil diese Bücher der Erziehungswissenschaften keine Pädagogik enthalten.

» Weiter lesen

Kategorie: Pädagogik
Erstellt von: Helmut

Wenn Kunst versagt


Bis etwa zum Ende des Neunzehnten Jahrhunderts war Pädagogik primär von der christlichen Auffassung bestimmt, dass jedes Menschenkind auch und zuerst ein Kind Gottes sei. Es galt, dem Kind "das Wort Gottes" nahe zu bringen und es zu einer "Gott gefälligen Lebensführung" zu erziehen. Dabei war immer klar, dass ein Kind Gottes über gewisse (Menschen-) Würde verfügt.
Die Neuzeit brachte eine völlig neue Betrachtung ins Spiel. Auf der (vermeintlichen!) Grundlage der äußerst erfolgreichen Natur­wissen­­schaften wurde alles, was sich nicht nach "wissen­schaft­lichen Grund­sätzen" beweisen lässt, eliminiert.
Nimmt es einen da Wunder, dass als Erstes die "Gottes­kind­schaft" eliminiert worden ist? Mit ihr hat das Kind seine Würde verloren. Was bekam es an ihrer Stelle?
Zuerst war es eine Theorie - "Über die Entstehung der Arten" eines Dr. Darwin. Dieser Theorie zu Folge ist jede Art von existenten Lebewesen das (bislang) letzte Glied einer Kette von Zufällen, aus denen der jeweils am besten angepasste Organismus (Spezies) als Sieger hervorgegangen sei.

» Weiter lesen