Teil 2: Der Pädagoge und seine Bildung



Was ist ein Pädagoge?


Der Begriff "Pädagoge" in diesem Abschnitt bezeichnet eine in Pädagogik ausgebildete Person unabhängig von ihrem biologischem Geschlecht. In bestimmten Situationen kann es durchaus angebracht sein, von einer weibliche Person als Pädagogin zu sprechen, um sie von einer männlichen Person, einem Pädagogen, zu unterscheiden.

Im Allgemeinen ist mit "Pädagoge" die Berufsbezeichnung, -tätigkeit und -eigenschaft entsprechend ausgebildeter Personen beiderlei Geschlechts gemeint. Sowohl in der Ausbildung zum Beruf als auch in dessen Ausübung besteht kein Unterschied zwischen weiblichen und männlichen Pädagogen.

Eine unerlässliche Bedingung für die Ausbildung zum Pädagogen sowie zur Ausübung des Berufes ist die grundsätzliche Einstellung der Person zum Menschen im Allgemeinen und zum heranwachsenden jungen Menschen im Besonderen.

Sowohl in der Ausbildung wie auch in der Berufsausübung ist der (angehende) Pädagoge Willens, durch geeignete Schritte dafür Sorge zu tragen, dass er diese Bedingung jederzeit erfüllt. Die (im Sinne einer neuen Lernkultur) ausreichende Ausbildung zum Pädagogen vermittelt Wissen, welche Maßnahmen geeignet sind, die persönliche Verfassung auf dem angestrebten Niveau zu erhalten oder sie zu erlangen.

Wer sich nicht fähig oder in der Lage fühlt, jedem jungen Menschen ein wohlwollender erwachsener Freund zu sein, der nur die optimale Entwicklung der Persönlichkeit der ihm Anvertrauten anstrebt und dies auch in der Praxis zu tun und einzuhalten, sollte davon absehen, diesen Beruf zu erlernen und ihn auszuüben.

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